| Bohren
ohne Bohrer
arbeitet nach dem Prinzip der "kinetischen Kavitätenpräparation".
Das bedeutet: Die Wirkung entsteht durch kleinste Kügelchen
aus Aluminiumoxid, die mit Druckluftstrom beschleunigt und
durch eine feine Düse (ca. 0,5 mm) auf den Zahn geblasen
werden. Mit diesem Pulverstrahl kann man die Karies berührungslos
abtragen. Es handelt sich also nicht um ein "richtiges"
Bohren, sondern vielmehr um ein "Wegblasen" der
Karies.
Es können allerdings nur kleine Löcher im Zahn bearbeitet
werden. Wenn das Loch zu groß ist oder wenn Amalgam
bereits in dem Loch ist, muss man immer zusätzlich mit
herkömmlichen Bohrern arbeiten.
Beides in Kombination ist dann aber bei weitem harmloser und
schmerzloser als das "normale" Bohren.
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